Vom Chaos zum Familienschatz: So sammelst du Rezepte richtig
Jede Familie hat diesen einen Kuchen oder diesen speziellen Braten. Wir zeigen dir, wie du diese Schätze vor dem Vergessen rettest und alle – vom Enkel bis zur Uroma – ins Boot holst.
Warum das Sammeln oft schwieriger ist als das Kochen
Wer schon einmal versucht hat, Rezepte der gesamten Verwandtschaft zusammenzutragen, kennt das Problem: Tante Erna hat das Rezept "irgendwo im Kopf", Oma kocht "nach Gefühl" und der Cousin schickt ein unscharfes Foto per WhatsApp. Am Ende hast du als Organisator den Stress, alles abzutippen und zu sortieren.
Dabei ist dieses Projekt so wertvoll. Es geht nicht nur um Zutatenlisten. Es geht um den Geschmack der Kindheit und darum, ein Stück Familiengeschichte zu bewahren, bevor es vielleicht zu spät ist.
In 3 Schritten zur vollen Sammlung
1. Die Ankündigung
Erstelle eine WhatsApp-Gruppe oder nutze das nächste Familienfest. Wichtig: Nenne ein konkretes Ziel ("Wir drucken ein echtes Buch zu Weihnachten") und eine Deadline. Das erhöht die Verbindlichkeit.
2. Das "Oma-Interview"
Ältere Semester tun sich mit "Aufschreiben" oft schwer. Besuch sie, koch das Gericht gemeinsam und wiege die Zutaten ab, während sie "eine Prise hiervon" nehmen. Mach Fotos dabei!
3. Das Erinnern
Hier scheitern die meisten Projekte. Niemand will der "Nerv-Faktor" der Familie sein. Nutze Tools, die automatische Erinnerungs-Mails senden, damit du nicht jedem hinterherlaufen musst.
Hürden meistern: Wenn die Familie "schwierig" ist
Problem: "Ich habe das nicht aufgeschrieben"
Lösung: Lass sie erzählen. Nimm eine Sprachnachricht auf, während sie erklären, wie es geht. Das ist oft persönlicher als jeder Text.
Problem: "Keine Zeit"
Lösung: Senke die Hürde. Bitte erst einmal nur um EIN Rezept, nicht um fünf. Ein Foto vom handgeschriebenen Zettel reicht für den Anfang.
Problem: Familie ist verstreut
Lösung: Nutze eine Online-Plattform als zentralen Treffpunkt. Ein Link in die Familiengruppe ist effektiver als Dutzende E-Mails.
Problem: Wer sortiert das Chaos?
Lösung: Nutze eine Vorlage wie TastefulGift, die das Layout automatisch übernimmt. So sieht Omas Zettel genauso schick aus wie Papas Word-Dokument.
Was gehört eigentlich rein?
Ein Familienkochbuch lebt nicht von perfekten Mengenangaben, sondern von den Geschichten dahinter.
Die "Geheimzutaten"
- • Warum gibt es dieses Gericht immer an Weihnachten?
- • Wer hat es wem beigebracht?
- • Welche Anekdote wird am Tisch immer dazu erzählt?
- • Ein Foto vom originalen, fettfleckigen Rezeptzettel.
Foto-Ideen jenseits vom Teller
- • Oma beim Rühren in ihrem Lieblingstopf.
- • Die chaotische Küche nach dem Backen.
- • Alte Fotos von Familienfeiern aus den 90ern.
- • Die Kinder beim Teig-Naschen.
Dein Assistent für das Familienprojekt
Du kümmerst dich um die Interviews mit Oma, wir kümmern uns um den Rest. TastefulGift sendet Erinnerungen, sortiert die Beiträge und macht sie druckfertig.
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Sammle die Rezepte jetzt, solange du die Geschichten dazu noch erfragen kannst.
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